Montag, 29. Mai 2017

Pfingstnovene 4. Tag

4. Tag

Eröffnungsgebet: 

Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen
das Feuer deiner Liebe.
Gott, sende aus deinen Geist,
und alles wird neu geschaffen.
Und du wirst das Angesicht
der Erde erneuern.
Lasset uns beten. Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allzeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Komm heiliger Geist du Geist der Stärke
In deiner Kraft haben die Apostel, Märtyrer und Bekenner den 
Mut zum Zeugnis für Christus aufgebracht

allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus deine Kirche lebt im Heiligen Geist den du ihr gesandt hast, 
Wir bitten dich, erfülle alle Christen immer mehr mit seinem Geist und lass sie eins werden,
Gib ihnen den Geist der Weisheit und Einsicht, des Rates, Der Stärke und Erkenntnis, dem Geist der Frömmigkeit und Gottesfurcht, durch Christus unseren Herrn. Amen

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende Deines Lichtes Strahl.

Vater aller Armen Du,
Aller Herzen Licht und Ruh,
Komm mit Deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, o süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit,
Mach Dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!

Ohne Deinen Gnadenschein
Steht der arme Mensch allein,
Kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht,

Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irre geht!

Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft!

Gib Verdienst in dieser Zeit
Und dereinst die Seligkeit
Nach vollbrachter Wanderschaft.
Amen

P.S hier für Latienfans das Veni sancte Spiritus auf Latein

Veni, Sancte Spiritus,
Et emitte caelitus
Lucis tuae radium.

Veni, pater pauperum,
Veni, dator munerum,
Veni, lumen cordium.

Consolator optime,
Dulcis hospes animae,
Dulce refrigerium.

In labore requies,
In aestu temperies,
In fletu solatium.

O lux beatissima,
Reple cordis intima
Tuorum fidelium.

Sine tuo numine
Nihil est in homine,
Nihil est innoxium.

Lava quod est sordidum,
Riga quod est aridum,
Sana quod est saucium.

Flecte quod est rigidum,
Fove quod est frigidum,
Rege quod est devium.

Da tuis fidelibus
In te confidentibus
Sacrum septenarium.

Da virtutis meritum,
Da salutis exitum,
Da perenne gaudium

Sonntag, 28. Mai 2017

Vor 40 Jahren:

Joseph Kardinal Ratzinger wird zum Bischof geweiht.

Was er damals in seiner Predigt sagte, ist heute aktueller denn je:



Wieder mal einer dieser legendären Sätze, die sich seine Nachfolger in verschiedenen Ämtern hinter den Spiegel stecken sollten.

Pfingstnovene 3. Tag

3. Tag

Eröffnungsgebet: 

Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen
das Feuer deiner Liebe.
Gott, sende aus deinen Geist,
und alles wird neu geschaffen.
Und du wirst das Angesicht
der Erde erneuern.
Lasset uns beten. Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allzeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Komm heiliger Geist du Geist des Rates

du vertreibst Zweifel und Unsicherheit, 
in dir wird uns der Wille des Herrn offenbar

allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus deine Kirche lebt im Heiligen Geist den du ihr gesandt hast, 
Wir bitten dich, erfülle alle Christen immer mehr mit seinem Geist und lass sie eins werden,
Gib ihnen den Geist der Weisheit und Einsicht, des Rates, Der Stärke und Erkenntnis, dem Geist der Frömmigkeit und Gottesfurcht, durch Christus unseren Herrn. Amen

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende Deines Lichtes Strahl.

Vater aller Armen Du,
Aller Herzen Licht und Ruh,
Komm mit Deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, o süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit,
Mach Dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!

Ohne Deinen Gnadenschein
Steht der arme Mensch allein,
Kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht,

Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irre geht!

Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft!

Gib Verdienst in dieser Zeit
Und dereinst die Seligkeit
Nach vollbrachter Wanderschaft.
Amen

P.S hier für Latienfans das Veni sancte Spiritus auf Latein

Veni, Sancte Spiritus,
Et emitte caelitus
Lucis tuae radium.

Veni, pater pauperum,
Veni, dator munerum,
Veni, lumen cordium.

Consolator optime,
Dulcis hospes animae,
Dulce refrigerium.

In labore requies,
In aestu temperies,
In fletu solatium.

O lux beatissima,
Reple cordis intima
Tuorum fidelium.

Sine tuo numine
Nihil est in homine,
Nihil est innoxium.

Lava quod est sordidum,
Riga quod est aridum,
Sana quod est saucium.

Flecte quod est rigidum,
Fove quod est frigidum,
Rege quod est devium.

Da tuis fidelibus
In te confidentibus
Sacrum septenarium.

Da virtutis meritum,
Da salutis exitum,
Da perenne gaudium

Samstag, 27. Mai 2017

Fundstück über das Heilige,

Hier auf Achse des Guten, wird Umberto Ecco zitiert, wir erinnern uns das ist so ein früher Dan Brown, oder auch nicht, keine Ahnung, auf jeden Fall einer die gegen die Kirche schreibt, oder auch nicht.
Auf jeden Fall habe ich den Namen der Rose nicht verstanden aber was ich verstanden habe, ist diese Passage da unten, und genau an diesem Punkt knaspere ich auch,  dass man  das Gefühl hat, den Herren und Damen Wichtig  unserer Kirche ist das Allerheiligste genau dieser Kirche, wurscht, egal, peinlich.
Man macht halt, vollführt ein Ritual an das man nicht glaubt, was man ja noch nachvollziehen könnte, aber gleichzeitig verachtet man die, die daran glauben.
So sei einfach mal das Zitat hierher gestellt.


Nun aber macht es mich verlegen, meinerseits auf Ihre Frage zu antworten, denn meine Antwort wäre nur von Bedeutung, wenn ich eine areligiöse Erziehung genossen hätte. Ich war jedoch bis zu meinem zweiundzwanzigsten Lebensjahr (um den Moment eines Bruchs zu benennen) sehr stark vom Katholizismus geprägt. Die agnostische Perspektive ist für mich kein passiv aufgenommenes Erbe, sondern das leidvoll erkämpfte Ergebnis einer langen und langsamen inneren Wandlung, und ich bin mir nie sicher, ob nicht manche meiner moralischen Überzeugungen immer noch von der religiösen Prägung abhängen, die ich ursprünglich erfahren habe. In bereits vorgeschrittenem Alter habe ich einmal mitangesehen (in einer katholischen Universität außerhalb Italiens, die auch nichtkatholische Professoren einstellt, von denen sie lediglich formale Respektsbekundungen bei akademisch-religiösen Feiern verlangt), wie einige meiner Kollegen zur heiligen Kommunion gingen, ohne an die Transsubstantiation [die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi in der Heiligen Messe] zu glauben und daher auch ohne vorherige Beichte. Schaudernd verspürte ich, nach all den Jahren, noch immer den Schrecken des Sakrilegs.


Pfingstnovene 2. Tag

2. Tag

Eröffnungsgebet: 

Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen
das Feuer deiner Liebe.
Gott, sende aus deinen Geist,
und alles wird neu geschaffen.
Und du wirst das Angesicht
der Erde erneuern.
Lasset uns beten. Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allzeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Komm heiliger Geist du Geist der Einsicht

Nur in dir erfassen wir die göttlichen Geheimnisse, 
nur durch dich erkennen wir den Weg, 
auf den wir gerufen sind. 


allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus deine Kirche lebt im Heiligen Geist den du ihr gesandt hast, 
Wir bitten dich, erfülle alle Christen immer mehr mit seinem Geist und lass sie eins werden,
Gib ihnen den Geist der Weisheit und Einsicht, des Rates, Der Stärke und Erkenntnis, dem Geist der Frömmigkeit und Gottesfurcht, durch Christus unseren Herrn. Amen

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende Deines Lichtes Strahl.

Vater aller Armen Du,
Aller Herzen Licht und Ruh,
Komm mit Deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, o süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit,
Mach Dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!

Ohne Deinen Gnadenschein
Steht der arme Mensch allein,
Kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht,

Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irre geht!

Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft!

Gib Verdienst in dieser Zeit
Und dereinst die Seligkeit
Nach vollbrachter Wanderschaft.
Amen

P.S hier für Latienfans das Veni sancte Spiritus auf Latein

Veni, Sancte Spiritus,
Et emitte caelitus
Lucis tuae radium.

Veni, pater pauperum,
Veni, dator munerum,
Veni, lumen cordium.

Consolator optime,
Dulcis hospes animae,
Dulce refrigerium.

In labore requies,
In aestu temperies,
In fletu solatium.

O lux beatissima,
Reple cordis intima
Tuorum fidelium.

Sine tuo numine
Nihil est in homine,
Nihil est innoxium.

Lava quod est sordidum,
Riga quod est aridum,
Sana quod est saucium.

Flecte quod est rigidum,
Fove quod est frigidum,
Rege quod est devium.

Da tuis fidelibus
In te confidentibus
Sacrum septenarium.

Da virtutis meritum,
Da salutis exitum,
Da perenne gaudium



Freitag, 26. Mai 2017

Heilige Maria Mutter Gottes, hilf uns!

Wenn wir Dich nicht hätten, heilige Gottesmutter - wie würde es dann wohl in München und in ganz Bayern aussehen?

Deshalb halten wir hier in München und in ganz Bayern Maria in Ehren. In vielen Kirchen - ganz besonders im Marienmonat Mai. Und ganz besonders in den Kirchen, die der Gottesmutter geweiht sind.
Wie zum Beispiel der Mariahilfkirche in der Münchner Au. Und eine schöne Geschichte drumherum gibt es auch:





Pfingsnovene 1. Tag

In der Zeit zwischen Christ Himmelfahrt und Pfingsten betet die Kirche,  klassischerweise, die Pfingstnovene.
Novenen überhaupt haben ihren Ursprung in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten, damals als die Apostel, wie es die Schrift sagt, gemeinsam und einmütig zusammen mit Maria, im Abendmahlssaal,  im Gebet versammelt waren, 

Die Idee der siebenfältigen Gaben des Heiligen Geistes stammt aus Jesaja wo es heißt:

Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor ... Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm:
der Geist der Weisheit
und der Einsicht,
der Geist des Rates
und der Stärke,
der Geist der Erkenntnis
und der Gottesfurcht.
Er erfüllt ihn mit dem
Geist der Gottesfurcht. (Jes 11,1-3)


Es gibt tausend verschiedene Versionen der Pfingstnovenen, unser Vorschlag ist, sich an der Pfingsnovene aus dem alten Gotteslob zu orientieren, jedoch die Litanei wegzulassen, wobei, wer Zeit hat, diese durchaus nicht oft genug beten kann! hier klicken

1. Tag

Eröffnungsgebet: 

Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen
das Feuer deiner Liebe.
Gott, sende aus deinen Geist,
und alles wird neu geschaffen.
Und du wirst das Angesicht
der Erde erneuern.
Lasset uns beten. Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allzeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Komm heiliger Geist du Geist der Weisheit,

dein Feuer prüft alle Weisheit dieser Welt,

dein Sturm stürzt was mächtig und erhebt was niedrig ist.

allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus deine Kirche lebt im Heiligen Geist den du ihr gesandt hast, 
Wir bitten dich, erfülle alle Christen immer mehr mit seinem Geist und lass sie eins werden,
Gib ihnen den Geist der Weisheit und Einsicht, des Rates, Der Stärke und Erkenntnis, dem Geist der Frömmigkeit und Gottesfurcht, durch Christus unseren Herrn. Amen

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende Deines Lichtes Strahl.

Vater aller Armen Du,
Aller Herzen Licht und Ruh,
Komm mit Deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, o süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit,
Mach Dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!

Ohne Deinen Gnadenschein
Steht der arme Mensch allein,
Kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht,

Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irre geht!

Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft!

Gib Verdienst in dieser Zeit
Und dereinst die Seligkeit
Nach vollbrachter Wanderschaft.
Amen 


Donnerstag, 25. Mai 2017

Christi Himmelfahrt: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende

So hörten wir es heute in der Lesung.

Dieses "ich bin bei Euch alle Tage" ist wahr geworden - in der Kirche, die auf das Wort Christi begründet wurde und die als die "Braut Christi" uns zur Seite steht.
Wir können uns also freuen, dass Gott an unserer Seite ist und uns mit seiner Kirche seine Lebendigkeit zeigt. Das heißt, die Kirche besteht bis an der Welt Ende.

Was hat es aber nun zu bedeuten, dass man - besonders hier in Europa, aber auch in der Kirchenführung - auf die Zerstörung der Kirche hinarbeitet? Geht denen, die uns doch eigentlich leiten und schützen sollen und uns das Wort lebendig erhalten sollen das Ende der Welt nicht schnell genug? Ist die Kirche zerstört, ist das Ende der Welt nahe ... denn sie wird dann nicht mehr gebraucht.

Freuen wir uns also an all dieser Pracht und Herrlichkeit, die Gott uns geschenkt hat.

Wunderbar die Verknüpfung von Glaube und Kultur, die uns einen Blick in die himmlische Herrlichkeit vermitteln. Heute war es die Mariazeller Messe von Joseph Haydn ...
Hier das Sanctus:



Immer wieder kommt mir in diesem Zusammenhang mit dieser Messe der Besuch von Papst Benedikt in Mariazell in Erinnerung. Ich denke an die Menschen, die dort dichtgedrängt im strömenden Regen standen und eine der besten und beeindruckendsten Predigten Benedikts hören durften: Eine Ermahnung an uns alle, die Gebote zu beachten.
Die Mariazeller Messe wurde allerdings dann erst einen Tag später bei der Messe im Wiener Stephansdom gesungen.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Nochmal Nachdenken über die Sakramente oder wäre weniger nicht mehr?

Im Christlichen Forum hat Frau Küble eine Erklärung Kardinal Müllers zum Papsttum veröffentlicht und kommentiert.
Es sei darauf hingewiesen und auch auf ihre weiteren Erläuterungen.

Es geht, dabei sutextmäßig um die berühmten Dubia, die ja so ihre Kreise schlingen und dabei um die, ebenfalls subtextmäßige Frage: Dürfen wir uns nun scheiden lassen, wie alle Welt, oder nicht?

Man versucht ja das Problem, dass durchaus existiert dadurch zu lösen, dass man sagt, die Sakramente und speziell das Ehesakrament sind nur dann gültig, wenn die Empfänger und die Spender, die im konkreten Fall die gleichen Personen sind, sich komplett und völlig bewusst sind, was sie da tun.
Hört sich gut an, aber wenn man das weiterdenkt und in die Tiefe durchdenkt, dann können wir den Laden gleich schließen, weil dann noch nie irgendwelche Sakramente richtig gespendet wurden, auch nicht die Priesterweihe und das seit 2000 Jahren und damit ist die Kirche erledigt, lediglich ein Theaterverein.

Dienstag, 23. Mai 2017

Bevor der Mai zu Ende geht

wollen wir nicht vergessen unserer lieben Frau zu lobsingen, da wir, zumindest ich, nicht so besonders gut singe, auf jeden Fall nicht gut genug will ich es begnadetere singen lassen,





Montag, 22. Mai 2017

Bisserl was aufbauendes, diesmal aus Jesaja!

1. Es wird sich die Öde und Wüste freuen und aufjubeln die Einöde und blühen wie eine Lilie.1
2. Üppig wird sie sprossen und jauchzend und frohlockend aufjubeln; des Libanons Herrlichkeit ist ihr verliehen, die Pracht des Karmel und Saron;2 sie werden die Herrlichkeit des Herrn schauen und den Glanz unseres Gottes.
3. Stärket die schlaffen Hände und kräftiget die wankenden Kniee!
4. Saget den Kleinmütigen: Seid getrost und fürchtet nicht; sehet, euer Gott selber wird kommen und euch erretten.3
5. Dann werden die Augen der Blinden geöffnet und die Ohren der Tauben aufgetan werden,
6. dann wird der Lahme wie ein Hirsch springen und die Zunge der Stummen wird gelöst werden; denn aufgebrochen sind in der Wüste Wasser und Ströme in der Öde.
7. Und das dürre Land wird zum See und der lechzende Boden zu Wasserquellen; in den Höhlen, in denen zuvor Drachen lagerten, sprossen grünes Rohr und Schilf.4
8. Und ein Weg wird daselbst sein und eine Straße, heilige Straße wird sie heißen;5 kein Unreiner wird auf ihr wandeln, sie wird euch ein gerader Weg sein, so dass selbst Törichte auf ihm nicht irregehen.
9. Nicht wird ein Löwe dort sein und kein wildes Tier dorthin kommen noch daselbst angetroffen werden, sondern die Erlösten werden darauf wallen.
10. Und die vom Herrn Erlösten werden heimkehren und nach Sion ziehen unter Lobgesang; ewige Freude krönt ihr Haupt, Wonne und Freude erlangen sie, es fliehen Schmerz und Jammer!6 

Sonntag, 21. Mai 2017

Kümmert euch um Gott und zeigt das auch!

Neulich ist mit ein alter Beitrag von mit wieder in den Sinn gekommen, der nicht von mir ist, sondern sich auf einen, wie ich finde genialen Leserbrief im Konradsblatt bezog.
Da der Leserbrief immer noch aktuell ist, habe ich den alten Beitrag wieder hochgeholt.

Im neuesten Konradsblatt findet sich unter dem Titel "Alte Klagen" ein, wie ich finde, genialer Leserbrief zu Nutzen bzw. Unnutzen der Diözesanversammlung und dem, was wirklich verkehrt läuft in unserer Kirche.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors tippe ich ihn  hier ab.

Der Rausch ist zu Ende. Was war das jetzt eigentlich, diese Versammlung der Badisch-Katholischen Landeskirche?
Eine Veranstaltung die stattfinden musste, obwohl mit dem Rücktritt des Heiligen Vaters das Grundübel allen Reformstaus sich selbst aus dem Weg geschafft hat?
Natürlich, ich weiß es, es sind Absprachen getroffen worden, und die werden ob sinnvoll oder nicht, planmäßig durchgeführt . Beweglichkeit einer Rätekirche.
Also trifft man sich und spricht über Dinge die man gar nicht ändern kann, um neuen Grund zu alten Klagen zu haben. 
Es herrscht Reformbedarf. Ich höre mir das seit 40 Jahren an. Kann das sein? Es hat sich schon so vieles verändert, außer, dass wir evangelisch geworden sind. In einem haben wir allerdings tatsächlich Nachholbedarf.
Die Liturgie wurde von vielen Zutaten befreit, die sich im Laufe der Jahrhunderte angesammelt haben. Aber hat  sich diese wohltuende Vereinfachung im Alltag fortgesetzt? Nein.
Angefangen von den neuen Zutaten liturgischer Homeworker bis hin zu einer überbordenden Verwaltung und einem undurchschaubaren Strukturdschungel im kirchlichen Verbändewesen, hat sich unsere Kirche zu einer moderatorenkoffergestützten Vereinigung verschiedenster Unternehmensberatungen entwickelt, in der sogar Jesus depressiv werden müsste.
Man spürt das, ist unzufrieden und sucht leider den Sündenbock weit weg von hier. 
Selbsterkenntnis, Fehlanzeige, glückliches badisches Land!
Man schwärmt von der Freiheit draußen, wo der Vorschriftenwurst und die Gängelei den einzelnen Bürger ebenso entmündigt wie ganze Staaten.
Man träumt von eine entklerikalisierten Kirche, obwohl wir das fast schon sind und fast synchron auch kaum noch Bedarf an der Eucharistie besteht. Man hat die Hierarchie fast weitgehend über die Methode "Leitung im Team" ausgehebelt, da dass, wie eine Teilnehmerin konsequent feststellt, lediglich der Bischof noch dringend der Unterstützung bedarf.
Bleibt für mich unterm Strich dieser Veranstaltung als wirklicher Coup des Heiligen Geistes, jener alkoholisierte Prophet, der im Münster das einzig sinnvolle Schlußwort gesprochen hat "Kümmert euch um Gott und zeigt das auch".

Willkommen in Bayern, Exzellenz! - Update!

Da freuen wir uns doch richtig mit:
Gestern wurde Erzbischof Georg Gänswein, der Privatsekretär von Papst em. Benedikt zum Mitglied der Traunsteiner Gebirgsschützen ernannt.
Gestern gab es einen Festakt und heute hat Erzbischof Gänswein in der Traunsteiner Kirche St. Oswald eine Heilige Messe gefeiert - das ist übrigens die Kirche, in der Joseph Ratzinger seine erste heilige Messe feierte.

Die Traunsteiner sind ja auch immer dabei, wenn es in Mater Ecclesiae was zu feiern gibt. Und sie sind zu den Geburtstagen von Papst Benedikt und Joseph Ratzinger immer in Rom gewesen, um ihm mit einem Ehrensalut zu gratulieren. Denn auch Joseph Ratzinger war Ehrenmitglied der Gebirgsschützen.

Jetzt also ein neues Mitglied aus höchsten Kirchenkreisen. Ein Badensischer Römer, aber garantiert kein Preiß. Und dieses Ehrenmitglied wird den Gebirgsschützen sicher auch viel Ehre machen.

Der BR hat einen kurzen Bericht dazu mit vielen schönen Bildern. Und sobald es ein Video gibt, wird es hier zu sehen sein.

Glückwunsch Eminzenz! Und wir können uns vorstellen, dass sich Papst Benedikt mit ihm freut!

Inzwischen gibt es auch einen wunderbaren Artikel von MK-Online dazu. Den zu lesen, es sich wirklich lohnt. Denn Erzbischof Gänswein ist in seiner Ansprache sehr intensiv auf das Lebens- und Heimatgefühl in Bayern eingegangen. Dass er Grüße von Papst Benedikt mit in die alte Heimat brachte, versteht sich von selbst.

Samstag, 20. Mai 2017

Auch wenn's rundherum dunkel ist - die Kirche steht im Licht

In München war's ja heute abend etwas wolkenverhangen. Aber als die Sonne unterging, gab's ein wunderbares Bild:

Bildquelle: Screenshot aus einer Live-Übertragung des BR
Vielleicht ein Symbolbild für die Kirche in unserer Zeit: Gottes Licht leuchtet. Freuen wir uns!

Glaube heißt nicht wissen, oder über die alte Versuchung mit den Mächtigen dieser Welt zu speisen

Man kann es beklagen, man kann es bejammern, man kann sich draüber grämen. es nutzt nichts, man hat einfach das Gefühl, dass in früheren Zeiten die hochwürdigen Herren, einfach mehrheitlich mehr so getan haben, als ob, einfach weil frühere Zeiten viel formalisierter waren, als die unsere, die doch so sehr auf Gefühl und den berühmten Bauch, sowie die Freiheit von allem was auch nur im entferntesten nach Zwang riecht, setzt und somit den Menschen vordergründig davon befreit so zu tun als ob.
Diese Befreiung von dem Zwang so tun zu müssen, als ob, ist erst mal was sehr gutes, nur ist der Mensch. leider Gottes, oder Gottseidank begrenzt und nicht in der Lage alles und jedes nachzuprüfen, was ihm so über den Weg läuft.
So ist man eben wieder, wenn man die Sache bei Licht betrachtet, gezwungen so zu tun als ob.
Es ist wie es ist, an irgendwas muss ich halt glauben, einfach weil ich nicht alles nachprüfen kann, eigentlich fast gar nichts.
Man nehme sich eine ruhige Minute und denke drüber nach.