Freitag, 26. August 2016

Das Kreuz, Ärgernis, Torheit oder Zeichen von Gottes Macht?

Obige Frage, beantworten wir, mit ja klar!
Aber die Frage ist, ob wir das wirklich glauben, also ob wir die richtige Antwort nicht aus Gewohnheit und Reflex geben, einfach weil wir es so gewohnt sind.

Die zugehörige Stelle aus dem Paulusbrief lautet:

 Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.
Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden.
Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?
Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten.
Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.
Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit,
für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.


Jedes Mal, wenn mir diese Stelle unterkommt, denke ich mir:
Ja wenn wir das nur wirklich glauben würden, wie anders würden wir leben.

Zeit der Freude

In diesen Tagen vom 9. - 14. September gedenken wir des Besuches von Papst Benedikt XVI in Bayern vor 10 Jahren.  Es waren wunderbare Tage und es war eine ganz besondere Stimmung in unserem Land. In München war ich "live" dabei und die restlichen Tage habe ich dann vor dem Fernseher verbracht, um nichts von diesem großen Ereignis zu verpassen.

Während aus dem Münchner Ordinariat keine Informationen kommen, dass in diesen Tagen des Besuches von Benedikt gedacht wird, beginnt man im Bistum Passau bereits mit der Vorbereitung der Feierlichkeiten:



Schön, dass sich Erzbischof Gänswein die Zeit nimmt  und diese Tage im Bistum Passau verbringt. Er wird heilige Messen feiern und ein Benedikt-Denkmal einweihen.... und ganz sicher bei dem einen oder anderen die Erinnerung an diese großen Festtage wachrufen.

Katholisch.de hat auch einen Artikel zum Besuch des Papstes und zeigt sich ganz erstaunt darüber, wie viele sich daran noch mit Freuden erinnern und wie viele Benedikt immer noch (!) verehren.

Nur im Münchner Ordinariat hat man scheints keine Zeit für ein Gedenken. Die Wichtigen haben halt wichtigeres zu tun.




Donnerstag, 25. August 2016

Heute in 4 Monaten ist Weihnachten, leichte Gedanken über das Schwere und das Schöne

Heute in 4 Monaten haben wir den 25. Dezember  und kein Fest ist so marianisch, wie Weihnachten.
Hängt doch an dem "fiat" Mariens die ganze Erlösung.
So wie sie "Ja" gesagt hat und dann den ganzen "Unmus", (auf hochdeutsch all  den Ärger, die vergebliche Mühe, das vermeintliche Scheitern ihres Sohnes, all das Leid) ertragen hat, so müssen auch wir "ja" sagen und all den Unmus, der sich scheinbar gerade daher ergibt, ertragen.
Besonders originell ist der Eindruck nicht, dass man auf die Idee kommt, ne Menge Schwierigkeiten ergäben sich aus diesem "fiat", das man gesprochen, gestottert, angedeutet hat und alle anderen, die ganz vergnügt vor sich hin leben, ohne sich um Gott und sein Gebot zu kümmern, denen geht es besser.
Schon das Buch Hiob spricht davon und genügend Stellen im AT und NT darüber, dass das 'Kümmern des Herrn um die Seinen' auch so seine Dornen und die nicht zu knapp, hat, die gibt es auch.
Wie sagt der Volksmund: Beten nimmt nicht die Last, aber es stärkt die Schultern!

Aber mit dem Glauben, durch den Glauben, öffnen sich auch die Sinne für die Schönheit, was wiederum zu den Dingen gehört, die die Schultern stärken, und wenn man soweit ist, wie in Borcherts "Draußen vor der Tür" dass man die Freude der Weihnacht in dem Geruch eines morschen Stück Holz erkennt, dann ist es gut.
Da wir aber meist nicht so weit sind und wohl auch erst im Sterben soweit kommen, hat sich das Göttliche ins Schöne (Hölderlin) verhüllt und genau das geschieht in der Liturgie, in den wundervollen Kirchenbauten und im Lied,. hier finden wir alles zusammen.
Salve Regina gesungen von Priestern zusammen mit Papst Benedikt, anlässlich der  Vesper mit Papst Benedikt auf dem Petersplatz am Abend des Herz Jesu Fests, zum Abschluss des Priesterjahr.




Mittwoch, 24. August 2016

Neues Interview mit Papst Benedikt XVI

Elio Guerierro hat den Papa emeritus,Benedetto,in Mater Ecclesiae besucht und berichtet in La Republicca.
Hier geht´s zum Original.  klicken


"RATZINGER, DAS EINGESTÄNDNIS: ZU MÜDE, DESHALB HABE ICH DAS PETRINISCHE AMT AUFGEGEBEN"
Nach den Erfahrungen in Mexiko und Cuba habe ich mich nicht mehr in der Lage gefühlt, eine wichtige Reise, wie die zum WJT 2013 in Rio de Janeiro durchzustehen. Wo, -wie es Johannes Paul II festgelegt hat, die Anwesenheit des Papstes unerläßlich ist.
"Der Gehorsam zu meinem Nachfolger stand nie zur Diskussion. Sein Wohlwollen ist für mich eine Gnade in dieser letzten Phase meines Lebens."

        Ratzinger, la confessione: "Troppo stanco, così ho lasciato il ministero petrino"

In Rom ist der Himmel voller drohender Wolken, aber als ich in Mater Ecclesiae ankomme. der Residenz des Papa emeritus, erhellt ein unerwarteter Sonnenstrahl in der Tiefe die Harmonie der Kuppel von Sankt Peter und der Vaticanischen Gärten. "Mein Paradies" hatte bei einem vorhergehenden Besuch Benedikt XVI kommentiert. Ich werde in einen Raum geführt, der zur Zeit die Privatbibliothek ist und ich muß spontan an den Titel eines Buches von Jean Leclercq "L´amore delle Lettere e il desiderio di Dio" denken. den Benedikt XVI in seiner berühmten Rede im Kloster der Bernardins in Paris zitiert hatte.

Der Papst erscheint nach einigen Minuten, grüßt mit dem gewohnten Lächeln und der gewohnten Höflichkeit und sagt dann zu mir "ich bin bei 15" .
Ich verstehe nicht, deshalb wiederholt er: "ich habe 15 Kapitel gelesen". Ich bin sehr überrascht. Vor einigen Monaten hatte ich ihm einen guten Teil des Buches geschickt, aber nie erwartet, daß er alles lesen würde. Ich gebe ihm die anderen Kapitel und sage ihm, daß mir nur noch wenig fehlt.
Er ist mit dem, was er gelesen hat, zufrieden, deshalb fahre ich fort: Würde es Ihnen mißfallen, wenn ich einige Fragen wie bei einem Interview stelle?"
Er antwortet wie immer: nett und praktisch: "Sie fragen mich, danach schicken Sie mir alles und wir werden sehen."
Ich folge diesen Anweisungen. Einige Zeit später schreibt er mir seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Mir bleibt nur, mich für das erwiesene Vertrauen zu bedanken.

"Heiligkeit, als Sie das letzte mal, 2011 Deutschland besucht haben, sagten Sie "Man kann nicht auf Gott verzichten." und dann "Wo Gott ist, da ist die Zukunft". Hat es Ihnen nicht mißfallen, während des Glaubensjahres das Amt aufzugeben?"

"Natürlich lag mir am Herzen, das Jahr des Glaubens zu vollenden und die Enzyklika über den Glauben zu schreiben, um den Zyklus zu vervollständigen, der mit "Deus caritas est" begonnen hatte. Wie Dante sagt: Die Liebe, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt, drängt uns, führt uns in die Gegenwart Gottes, der uns Hoffnung und Zukunft gibt. In einer Krisensituation ist der beste Halt der, sich vor Gott hinzustellen  mit dem Wunsch, den Glauben wiederzufinden, um auf dem Weg des Lebens weitergehen zu können.
Seinerseits freut sich der Herr, unseren Wunsch entgegen zu nehmen, uns das Licht zu geben, das uns bei der irdischen Pilgerschaft leitet. Das ist die Erfahrung der Heiligen, vom Hl. Johannes vom Kreuz, oder der Hl. Theresa vom Kinde Jesu. 2013 gab es noch viele Aufgaben, die ich nicht mehr zuende führen konnte."

"Welches waren diese Aufgaben?"

"Besonders war da das bereits feststehende Datum des WJT, der im Sommer 2013 in Rio de Janeiro in Brasilien stattfinden sollte. Dazu hatte ich dann zwei sehr präzise Überzeugungen. Nach der Erfahrung von Mexiko und Cuba fühlte ich mich nicht mehr in der Lage, eine so wichtige Reise durchzuführen. Außerdem war da die Verpflichtung, die Johannes Paul II ausgesprochen hatte, daß dabei die physische Anwesenheit des Papstes unerläßlich sei.
Man konnte nicht an eine Fernseh-Schaltkonferenz oder eine andere durch die Technik ermöglichte Form denken. Auch das war ein Umstand, weswegen der Rücktritt für mich ein Muß war.
Ich hatte das sichere Zutrauen,daß das Jahr des Glaubens auch ohne meine Anwesenheit zu einem guten Ende kommen konnte. Der Glaube ist in der Tat eine Gnade, ein großzügiges Geschenk Gottes für die Gläubigen. Ich war deshalb fest überzeugt, daß mein Nachfolger, so wie es dann auch gekommen ist, das von mir Begonnene und auf den Weg Gebrachte genau so zu dem guten, vom Herrn gewollten Ende bringen konnte."

 Als ich das Pallium weggab, legte ich das Pallium ab

                        


"Als Sie die Basilika von Collemaggio all´ Aquila besuchten, haben Sie das Pallium auf den Altar des Hl. Coelestin V gelegt. Können Sie mir sagen, wann das nach dem Entschluss, zum Wohle der Kirche auf die Ausübung des Petrinischen Amtes zu verzichten, war?"

"Die Reise nach Mexiko und Cuba war für mich aus vielen Blickwinkeln schön und bewegend.
Ich Mexiko war ich bewegt, dem tiefen Glauben so vieler Jugendlicher zu begegnen und ihre freudige Leidenschaft für Gott zu erfahren. Ebenso war ich berührt von den großen Problemen der mexikanischen Gesellschaft und dem Nachdruck, mit dem die Kirche eine Antwort auf die Herausforderungen durch Armut und Gewalt sucht.
Man muß dagegen nicht ausdrücklich daran erinnern, wie beeindruckt ich war, zu sehen, auf welchen neuen Weg Raoul Castro sein Land führen will, ohne mit der unmittelbaren Vergangenheit zu brechen. Auch hier war ich sehr beeindruckt von der Art, wie meine Brüder im Bischofsamt ein diesem schwierigen Prozess eine aus dem Glauben kommende Orientierung zu finden. In diese Tagen habe ich sehr stark die Grenzen meiner körperlichen Widerstandskraft gefühlt.
Außerdem wurde mir bewußt, nicht mehr in der Lage zu sein, in Zukunft transatlantische Flüge und die Probleme der Zeitumstellung zu bewältigen.
Natürlich habe ich über diese Probleme auch mit meinem Arzt Professor Polisca gesprochen. Auf diese Weise wurde klar, daß ich nicht im Stande sein würde, im Sommer 2013 am WJT in Rio de Janeiro teilzunehmen, dem stand besonders das Problem der Zeitumstellung entgegen.  Deshalb mußte ich mich dann in relativ kurzer Zeit über das datum meines Rückzugs entscheiden."


Oremus!

Wir beten für die Erdbebenopfer in Italien, besonders für die Toten von Amatrice, der zerstörten kleinen Stadt,-mögen sie in Frieden ruhen- für die vielen Verletzten und Geschädigten der gesamten Region, zu der auch Norcia mit seiner Benediktinerabtei gehört und dafür, daß die Verschütteten lebend geborgen werden können.
Inzwischen hat es in der gesamten Region ein Nachbeben gegeben,
Der Campanile der Kirche hat erstaunlicherweise das Beben überstanden, wie man auf aktuellen Fotos sehen kann.
Die CEI hat 1 Million € Soforthilfe angekündigt.

                       
                                 Amatrice vor der Zerstörung, Foto wikicommons


Dienstag, 23. August 2016

Sandro Magister: Bergoglios nichtverhandelbare Prinzipien

Nach dem Barnabiter Pater Giovanni Scalese, Missionar und Philoophieprofessor-  hat Sandro Magister bei www.chiesa auch dem Benediktinermönch Giulio Melattini, Theologieprofessor, Platz für eine Stellungnahme zu den 4 nichtverhandelbaren Bergoglio-Postulaten eingeräumt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

      "AUCH BERGOGLIO HAT SEINE NICHTVERHANDELBAREN PRINZIPIEN"
Das sind die 4 Postulate, mit denen er fortwährend seine Regierung der Kirche belebt, das erste besagt, daß "die Zeit größer ist als der Raum". Ärgerlich, daß sie nicht standhalten. Ein gelehrter Benediktiner-Mönch erklärt warum.


                                         
Dass Amoris Laetitia nicht alle doktrinalen, moralischen und pastoralen Fragen zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen gelost hat, ist für jeden leicht zu erkennen. Im Gegenteil, es hat sie mehr denn je wieder angefacht.

Aber das ist nach dem, was er selbst in der postsynodalen Exhortation geschrieben hat, genau das, was Franziskus wollte.

"Weil die Zeit größer ist als der Raum, würde ich gern klar machen, daß nicht alle Diskussionen doktrinaler, moralischer und pastoraler Themen durch das Lehramt entschieden werden müssen."

Darüber hinaus übersetzt Franziskus in der Exhortation seine Behauptung wie folgt: "es ist wichtiger Prozesse in Gang zu setzen, als den Raum zu beherrschen."

Und damit bezieht er sich zum zigsten mal auf das, was der Eckstein seines Denkens zur ersten dieser vier Forderungen ist, die als Kompass dienen und die er in dem Dokument, das die Agenda seines Pontifikates vorstellt, der Apostolischen Exhortation "Evangelii Gaudium" auflistet.

Es ist genau das selbe Postulat, das sagt, daß die Zeit größer ist als der Raum. Während die anderen drei sind, daß Einheit vor Konflikt geht, die Wirklichkeit wichtiger ist als die Idee und das Ganze größer ist als der Teil.
Jorge Mario Bergoglio hat an diesen vier Richtlinien sein Leben lang festgehalten, besonders an der ersten.


Kultur des Todes: Zwangssterilisierungen in Peru

Wie jetzt so langsam bekannt wird, wurden in Peru in den Jahren von 1990 bis 2000, zur Zeit der Regierung Fujimori auf breiter Basis Zwangssterilisierungen an der armen Bevölkerung vorgenommen. Diese Regierung gab Krankenhäusern und Arztpraxen hohe Quoten zur Sterilisierung armer, meist indigener Frauen aus dem Andenhochland vor, um die Geburtenrate im Land zu senken.

Finanziell großzügig unterstützt aus den USA, von der Entwicklungshilfeagentur USAID (mit insgesamt  rund 75 Millionen $), vom Bevölkerungsfond der UN und von der japanischen Nippon-Stiftung, wurden an 300.000 Frauen und 25.000 Männern zwangsweise Sterilisierungen durchgeführt- unter unglaublichen Umständen was Örtlichkeit, Ausrüstung, auch nur minimale Befolgung der üblichen Sterilitätsvorschriften bei Operationen angeht, ohne Aufklärung und/oder Zustimmung, unter Freiheitsberaubung (Zwangsvorführung und Verhinderung von Fluchtversuchen) und gegen den ausdrücklichen Willen der Betroffenen.
Bei sehr vielen von ihnen kam es dann auch noch zu  schweren Komplikationen und Folgeschäden, die lange Zeit weder anerkannt noch behandelt wurden. Erst seit 2006 wurde die Krankenversicherung für die Opfer der Zwangssterilisierungen geöffnet, aber bis vor kurzem waren es nur 83 betroffene Frauen, die in die Krankenversicherung aufgenommen.
Das Fujimori-Familienplanung-Programm, das völlig mit dem für die UN erarbeiteten sozial-eugenischen Programm der NS-Bewunderin M.Sanger übereinstimmt, als der Staatschef es vorstellte, von Politikerinnen und Frauenrechtlerinnen zunächst begrüßt und bejubelt.
Und man darf dabei nicht vergessen, daß die UNO und ihre entsprechenden Hilfsorganisationen ebenso wie die USA -als federführende Vertreter einer Kultur des Todes- die "Familien"planungspolitik immer noch propagieren und durchzusetzen versuchen.

Zwar wird in Peru inzwischen gegen die Verantwortlichen ermittelt, aber das Fujimori-Regime hat wohl noch genügend Anhänger, um bisher alle Verfahren zu blockieren. So ist erst jetzt erstmals eine Staatsanwältin in die Region zu den Opfern gefahren, um die Zeuginnen zu befragen,
Die Geber-Organisationen, die immerhin nicht nur Mitwisser sondern auch Mittäter bei diesen massiven Menschenrechtsverletzungen waren, sind bisher allerdings gänzlich unbefragt und ungeschoren geblieben, sollten aber auch juristisch belangt werden.


Quelle: DÄ, Harald Neuber 


Nachbetrachtungen: M.Gallina zum Hl.Thomas & zu Mohammed

Daß der von Marco Gallina auf seinem Löwenblog veröffentlichte Text des Hl. Thomas von Aquin über Mohammed und den Islam einen Epilog braucht, war eigentlich sofort klar.
U.a. sicher, weil er die üblichen Abwehrreflexe derer ausgelöst hat, die weder Geschichts- noch Religionskenntnisse haben, die Thomas v. Aquin nicht mal dem Namen nach kennen, darauf aber stolz sind, nichts über sein Denken wissen und schon gar nicht, wann er gelebt hat.
Hier geht´s zum Original:   klicken
Gallina hatte den Text des Aquinaten bei facebook und twitter veröffentlicht, daraufhin geschah das: klicken

Und hier ein Ausschnitt aus dem Epilog:

Und nicht zuletzt: Christus wird bereits im Judentum als der Erlöser der Menschheit angekündigt. Die Zeichen des Neuen Testaments bereitet das Alte Testament vor. Von Mohammed und seinen Ideen steht in den Büchern nichts geschrieben, der Koran ist für Thomas eine Fälschung, ein Sammelsurium von Texten, die das weglassen oder hinzufügen, was dem Verfasser passt.
Im Gegenteil sagte Mohammed, dass er mit der Macht seiner Waffen gesandt wurde – und das sind Zeichen, an denen es nicht einmal Räubern und Tyrannen mangelt.
Mohammed ist deswegen für Thomas ein ganz und gar „weltlicher“ Mann, ohne eine Bindung zu Gott. Weil er aber nicht die Hilfe Gottes hatte, musste er sich unweigerlich der Lüge, des Krieges und der „fleischlichen Begierden“ bedienen. Das ist für Thomas der Skandal: der Islam ist im Grunde nicht spirituell, er ist eigentlich materialistisch und in letzter Hinsicht politisch. Das hat der Gelehrte aus Aquino schon vor mehr als 700 Jahren hier prognostiziert." 
Und er endet so: 
"Man beachte auch hier: Mohammeds Religion ist eine Sekte und – unausgesprochen, aber intendiert – eine christliche Sekte."
Quelle: Löwenblog, M.Gallina

Montag, 22. August 2016

So sehen Sieger aus!

Gestern gingen die Olympischen Spiele in Rio zu Ende und wieder mal gab es ein Feuerwerk von überwältigenden Bildern und noch überwältigenderen Siegern.

Blenden wir zurück: Zum Monatsanfang veröffentliche Papst Franziskus seine Gebetsmeinung für den Monat August und bat um das Gebet für die an den Olympischen Spielen teilnehmenden Sportler. Die Spiele sollten zum Frieden beitragen und da in vielen Kirchen nach der Gebetsmeinung des Heiligen Vaters gebetet wird. Und so wurde weltweit gebetet.
Und wir freuen uns über das Resultat: Viele olympische Stars bekannten sich nämlich nachdem der Medaillenregen auf sie niederprasselte zu ihrem Glauben. Die schönsten Bilder gingen schnell durch die twitter-Welt, z.B.






Weitere Meldungen dazu hat Aleteia.org

Und dann, am Tag vor der Schlussfeier gingen diese Bilder um die Welt:
Während des Elfmeterschießens im Endspiel des Fußballwettbewerbs knieten die brasilianischen Spieler und beteten für die, die gerade am Spiel beteiligt waren:

Bildquelle: Screenshot aus der Liveübertragung am 20. August
Bildquelle: Screenshot aus der Liveübertragung am 20. August


Fundstück..oder der Ablass war eine gute Idee,

das mußte vor dem 500. Jahrestag des angeblichen Thesenanschlags mal gesagt werden.
Willi Winkler hat aus diesem Anlass eine neue Luther-Biographie mit dem Titel "Luther ein deutscher Rebell" geschrieben, dazu interviewt ihn  Tobias Rüther für die FAZ. Was dabei herauskam, kann man hier lesen:    klicken

            Der Ablass war eine gute Idee

"2017 wird die Reformation 500 Jahre alt. Ist die Bundesrepublik heute protestantisch? Hätte Luther getwittert? Und war er selbst je Protestant? Fragen an den Luther-Biografen Willi Winkler."

Quelle: FAZ, T.Rüther, W. Winkler

Das Christentum in Zeiten der Europäischen Krise und was der Ratzinger-Schülerkreis zur Beurteilung der Situation beitragen wird

Giulio Meotti hat bei IlFoglio einen sehr interessanten Beitrag zum  bevorstehenden Treffen des Ratzinger-Schülerkreises mit dem Thema "Die Krise Europas" geschrieben, der von ihm wie von den Relatoren des Treffens an der Krise des Christentums festgemacht wird.
Dieser Satz spricht Bände und erklärt alles: "... wird es der Verfassungsrechtler Joseph Weiler sein, der den Ausdruck "Christophobie" geprägt hat und sie dem schädlichen Einfluß der 68-er Generation zuschreibt, dem Ursprung des Laizismus, der dann zur "dominierenden Ideologie der Europäischen Union wurde."
Und "die Menschen schätzen es, daß es die Kirchen gibt. Darüber hinaus sehen sie sie im Zusammenhang mit der Geschichte ihres Landes. Die Kirche ist Teil der kulturellen nationalen Erbes."
Das trifft allerdings so auf D nicht zu, weil die Epigonen der 68-er in ihrem Mangel an Kultur weder die Geschichte noch die Kultur unseres Landes kennen und in ihrer dümmlichen Hinwendung zu einem Esoterik-Atheo-mischmasch auch die Kirchen -selbst als historisches Zeugnis- nicht schätzen.
Hier geht´s zu Meottis Original:   klicken

           "DIE LEKTION RATZINGERS FÜR EUROPA"
"Benedikt XVI versammelt seine früheren Schüler zur Krise des Alten Kontinentes um sich.
Protagonist ist der Jude Weiler, der in Straßburg das Kruzifix verteidigte. Für das Schuman-Zentrum ist das Christentum eine Stellvertreterreligion geworden.

Der Ratzinger-Schülerkreis ist ein Kreis der sich aus 40 Ex-Studenten Benedikts XVI zusammen setzt, die sich einmal im Jahr mit ihrem alten Theologieprofessor treffen, um ein Thema zu diskutieren, Das Treffen findet Ende August bis Anfang September in Castel Gandolfo statt.
Vor einem Jahr wählte Benedikt XVI das Thema "Wie heute über Gott sprechen" zur Diskussion aus, mit dem tschechischen Philosophen Tomas Halik als Gastredner.
In diesem Jahr, -vom 26.-28. August- hat Ratzinger das Thema "Die Krise Europas" ausgesucht.
Vor der politischen ist es eine religiöse und kulturelle Krise. Dieses Jahr wird Benedikt XVI aus Gesundheitsgründen nicht die Messe zelebrieren.
Es ist Benedikt XVI selbst, der jedes Jahr das Thema mit Zustimmung der Relatoren auswählt.
Dieses mal wird es der Verfassungsrechtler Joseph Weiler sein, der den Ausdruck "Christophobie" geprägt hat und sie dem schädlichen Einfluß der 68-er Generation zuschreibt, dem Ursprung des Laizismus, der dann zur "dominierenden Ideologie der Europäischen Union wurde."

Es war Weiler, dem Italien die Verteidigung des Kruzifixes in Schulräumen vor dem Menschrechstgerichtshof in Straßburg anvertraute.
Die Begegnungen mit den Ex-Schülern resultiert aus dem Jahr 1977, als Ratzinger Erzbischof von München wurde. Sie gingen weiter als er 2005 zum Papst gewählt wurde und auch nach seinem Rücktritt.
Dieses Jahr wird Professor Weiler zum Thema sprechen:
"Heiligkeit,wenn Sie mir erlauben wollen zur spirituellen Krise Europas zu antworten."
Der emeritierte Bischof Egon Kapellari wird zum Thema "Alte und Neue Herausforderungen für Christen auf de Bauplatz Europa" sprechen.


Die Tür des Glaubens im Jahr der Barmherzigkeit

In dem motu proprio "Porta Fidei" vom 11. Oktober 2011 hat Papst Benedikt XVI das bevorstehende Jahr des Glaubens und seine Bedeutung erklärt. Ohne diesen Glauben gäbe es auch keine Pforte der Barmherzigkeit.
Hier geht´s zum deutschen Gesamttext: klicken

                                                     Porta Fidei
" Die „Tür des Glaubens“ (vgl. Apg 14,27), die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen läßt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert. Er beginnt mit der Taufe (vgl. Röm 6,4), durch die wir Gott Vater nennen dürfen, und endet mit dem Übergang durch den Tod hindurch in das Ewige Leben, das Frucht der Auferstehung Jesu, des Herrn, ist. Er wollte durch das Geschenk des Heiligen Geistes alle, die an ihn glauben, in seine Herrlichkeit einbeziehen (vgl. Joh 17,22). Den Glauben an die Trinität – den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist – zu bekennen entspricht an einen einzigen Gott, der die Liebe ist (vgl. 1 Joh4,8), zu glauben: an den Vater, der zu unserem Heil in der Fülle der Zeit seinen Sohn gesandt hat; an Jesus Christus, der in dem Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung die Welt erlöst hat; an den Heiligen Geist, der die Kirche durch die Jahrhunderte führt in der Erwartung der Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit." (...)

Quelle: La Santa Sede, LEV, A. Schwibach (Danke!)

Antonio Socci, Avvenire und das "Bergoglio-Theorem" oder eine Philippika wider den Religionsrelativismus.

Antonio Socci ist über den Leitartikel in Avvenire, der Zeitung der CEI, der von einem Gott handelt, der- als "Bergoglio-Theorem"- Christen, Muslimen  und Juden gemeinsam ist, not amused und kommentiert ihn auf gewohnt klare Weise. Eine Philippika wider den Religions-Relativismus.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"IST DER GOTT VON AVVENIRE UND COMUNIONE E LIBERAZIONE JETZT ALLAH?"

"Gestern hat "Avvenire" einen Leitartikel (ein Leitartikel gibt die offizielle Linie einer Zeitung wieder) veröffentlicht, in dessen Mittelpunkt viel Unsinn steht, der ohne Zweifel dem Katholischen Glauben fremd ist.

Unglücklicherweise trägt dieser Leitartikel die Unterschrift eines meiner Freunde von Comunione e Liberazione, aber wir müssen zu allererst und hauptsächlich Freunde der Wahrheit sein, und so muß ich - mit Bedauern- darauf hinweisen, daß wenn die Zeitung der Bischofskonferenz in ihrem Leitartikel eine solche Idee propagiert, wir nur einen Schritt vom Abgrund (und vom Lächerlichen) entfernt sind. Hier sind die Sätze, auf die Avvenire sein ganzes Bergoglio-Theorem aufbaut:

"Tatsächlich ist für die, die glauben- Christen oder Muslime oder Juden- Gott einer, groß, allmächtig, barmherzig. Der Unterschied, wenn es denn einen gibt begrifft das Ich.

Wie Sie jetzt sehen können, läuft der Bergoglio-Effekt aus dem Ruder. Wir sind jetzt bei "Worten in Freiheit". Liest man den Leitartikel der CEI-Zeitung würde in der Tat der Glaube der Katholiken und der Muslime als der selbe erscheinen und ihr Gotteskonzept schiene identisch zu sein.

Hat der Direktor von Avvenire Tarquinio, ein früherer Ratzingerianer,  je von der Allerheiligsten Trinität gehört, die das Herz des Christlichen Glaubens ist, und das Muslime als die schlimmste Art der Blasphemie betrachten?

Im Felsendom- von den Muslimen über einem Heiligen Ort der Juden erbaut, der den Alten Tempel von Jerusalem ersetzt,- gibt es eine herausragende Inschrift, die genau die Trinität leugnet. Der Islam behauptet in dieser Inschrift: "Gott hat keinen Sohn"

Der Islam ist präzise im Leugnen der Göttlichkeit Jesu Christi und des Dreieinigen Gottes entstanden Er ist der radikalste und gewaltsamste Angriff auf das Herz des Christlichen Glaubens, der je gesehen wurde. Können wir denn sagen, daß es keinen Unterschied in der Konzeption Gottes zwischen Christen und Muslimen gibr? Es ist der Hl. Apostel Johannes, der erklärt, daß der, der den Sohn nicht anerkennt, auch den Vater nicht hat."

"Wer ist der Lügner, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Es ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer immer den Sohn leugnet, der hat den Vater nicht. Er, der den Sohn bekennt, hat auch den Vater." (1 Joh 2, 22-23)

Das erscheint mir sehr klar. Außerdem ist es offensichtlich, daß der abgrundtiefe Unterschied in der
Konzeption des Ichs ( als der Person) zwischen Islam und Christentum genau aus diesem abgrundtiefen Unterschied ihres Gotteskonzeptes herrührt,

"Avvenire" jedoch ignoriert das alles. Ich weiß sicher, daß der Herausgeber zumindest von der Allerheiligsten Trinität und vom trinitarischen Credo der Christen gehört hat.
Aber inzwischen sind die Zeiten- in der Kirche und bei Comunione e Liberazione -so, daß die Glaubenswahrheit fröhlich auf den Müll geworfen wird, um dem absurdesten Unsinn Stimme zu geben.
Mir scheint, wenn man sieht, was in der Kirche passiert (auch beim bedauernswerten Treffen 2016) kann man sagen, daß viele "sich für Christus schämen" wie Don Giussani in seinem letzten Interview bitter beklagte. Heute ist diese Tendenz sowohl innerhalb Comunione e Liberazione als auch der Kirche dominierend geworden.


Sonntag, 21. August 2016

Fundstück

ein lesenswerter Artikel über die Bedeutung Mendelssohns und Wagners für die Romantik- gefunden-und das wird langsam zur Gewohnheit- auf dem Löwenblog, bei Marco Gallina. Interessant weil einer richtigen Einordnung lange Zeit ideologische Überlegungen im Wege standen.
Dieser Satz zaubert bei jedem, der den Wagnerschen Mangel an Humor und seinen Hang zu bombastischen Pathos beklagt, ein Lächeln ins Gesicht:
"als der Käufer (der imaginäre Held beim Bäcker) nunmehr an der Reihe ist und
"den gar lieblichen Laybe Broth“ verlangt, und dann im Todeskampf ringend wieder aus der Bäckerei auf einem Pferd herausreitet." (...)


Hier geht´s zum Fundstück mit dem Titel "Das große Mißverständnis der Romantik , für das wir herzlich danken:  klicken


                    

und hier noch ein Ausschnitt aus dem Beitrag:

(.....) " sind Wagner und Mendelssohn Antipoden jenes faustischen Deutschtums, das heute beinahe vergessen ist. Sie sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, eben zwei Seelen in der Brust der deutschen Musikkultur. Bei Wagner erscheint das Pathos, das Bombastische, das Melancholische, das Tragische in voller Gänze; aber es scheint zugleich, dass keine Wagner-Figur irgendetwas sagen kann, ohne dass es tiefdeutschen Ernst verlangt. Selbst eine Szene beim Bäcker hätte Wagner wohl mit teuflisch-infernalen Klängen unterlegt, zusammen mit einer ausgewalzten Arie über die vielen Gedanken, die den Helden in der Schlange verzweifeln lassen; über den Kummer über das Geld, das er bereits im Kopf vorher zusammenzählt, da er die Preise zusammenrechnet; und zuletzt die heldenhafte Tat – untermalt von Posaunen, Hörnern und brachial-männlicher Stimme – als der Käufer nunmehr an der Reihe ist, „den gar lieblichen Laybe Broth“ verlangt, und dann im Todeskampf ringend wieder aus der Bäckerei auf einem Pferd herausreitet." 
(....)

Quelle: Löwenblog,Marco Gallina 

Die Lateinamerika-Connection in der Kurie

Sandro Magister macht sich bei Settimo Cielo Gedanken über die lateinamerikanische Seilschaft und ihren Einfluss in der Kurie. Hier geht´s zum Original: klicken

"ZWISCHEN BUTTIGLIONE UND RODRIGO GUERRA, DIE LATEINAMERIKA-CONNECTION"
Das Doppelinterview von zwei Kennern des Denkens Karol Wojtylas, des Italieners Rocco Buttiglione und des Mexikaners Rodrigo Guerras, im Osservatore Romano - das die Interpretation von "Amoris Laetitia" unterstützt, die die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene für möglich hält, kann weiterhin auf Interesse rechnen und Debatten anstoßen, wie www.chiesa dokumentiert hat.


buttiglione

Der Brief, den wir hier wiedergeben, wirft ein Licht auf die Verbindungen zwischen den beiden Autoren und auf den Hintergrund des ihnen gemeinsamen Abstands von den Standpunkten Johannes Pauls II bei den Themen Ehe und Familie.
Autor ist ein alter Schüler Buttigliones auf dem Gebiet Philosophie und Politik und Lehramt Johanns Pauls II.
"Gentile Sandro Magister,
ich möchte darauf hinweisen, daß das Curriculum von Professor Rodrigo Guerra eine Überlagerung des Textes von Buttiglione ist, beginnend mit seiner Dissertation an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein,deren Prorektor Buttiglione war und weiter mit ihrer gemeinsamen Anwesenheit im Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden, deren Mitglied Buttiglione auch war.
Gar nicht zu sprechen von seinen akademischen Aufgaben in Mexiko, wo er seit 20 Jahren auch aus familiären Gründen wegen der Heirat einer seiner Töchter mit einem Vertreter des mexikanischen Bürgertums präsent ist.
Kurz gesagt: Professor Guerra ist ein Schüler Buttigliones und ihre gemeinsame Position, die sie im Osservatore Romano vertreten, ist kein Zufall.

Aller Wahrscheinlichkeit nach beweist das der Hintergrund dieser ihrer gemeinsamen Position und besonders das, was Guerra in Paragraph 5 geschrieben hat.
Die dort formulierte Gemeinsamkeit des theologischen und pastoralen Denkens Buttigliones und anderer, unter ihnen Professor Massimo Borghesi und Alver Metalli, auch sie aus Comunione e Liberazione stammend und mit analogen Positionen aufwartend, ist offensichtlich.
Man kann von einer lateinamerikanischen katholischen Denkschule sprechen, zu der besonders Buttiglione beigetragen hat- mit seiner Lehre, die betont, daß er die europäische Philosophie viel lehren kann, besonders die europäisch katholische.