Samstag, 20. Januar 2018

Tweet zum Tage


Welche Rolle spielen die deutschen Bischöfe beim aggiornamento der Morallehre der Kirche an den Zeitgeist? Maike Hickson gibt eine Antwort.

Maike Hickson betrachtet bei OnePeterFive die Entwicklung der Morallehre der Kirche und die Rolle. die wieder einmal (leider?) die deutschen Bischöfe & Theologen diesbezüglicg spielen. Wieder kann man sich des Gefühls eines näher kommenden Schismas nicht erwehren.
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"DRUCK ZU GRÖSSERER AKZEPTANZ HOMOSEXUELLER VERBINDUNGEN IN DER DEUTSCHEN KIRCHE GEHT WEITER"

"Seit Beginn dieses Jahres scheint es eine Zunahme der progressistischen Aktivitäten innerhalb der Katholischen Kirche in Deutschland zur Liberalisierung der Kirchenlehre und der Bewertung der Homosexualität zu geben.
Als ob ein Damm gebrochen wäre, folgt eine Initiative schnell auf die andere. Es scheint so, als ob Deutschland bei diesem Thema das führende Land werden könnte- genau so wie die Amazonas- Region Anführerin der Reform im Hinblick auf verheiratete Priester, im Sinne einer dezentralisierten Kirche wie kürzlich der progressistische Theologe, Pater Paul Zulehner ausgeführt hat.
Die nahe Zukunft wird uns mehr sagen. Schauen wir uns einen Augenblick einige dieser neuen deutschen Äußerungen an.

Im Januar ist ein Interview mit Kardinal Reinhard Marx Thema im Deutschen Katholischen Journal "Herder Korrespondenz" erschienen. Als Präsident der Deutschen Bischofskonferenz und einer der Papstberater, schlägt Marx vor, daß die Katholische Kirche ihre Lehre zur Sexualmoral überdenkt, indem er gegen "blinden Rigorimus" argumentiert.
Für ihn ist es schwer, von außen zu sagen, ob jemand im Stand der Todsünde ist. Marx hat dieses Statement nicht nur auf Männer und Frauen in "irregulären Situationen" bezogen sondern auch auf homosexuelle Beziehungen und gesagt, daß es da "auch Respekt für eine in Freiheit getroffen Entscheidung geben müsse" und im Licht des eigenen Gewissens; er fügte hinzu, daß man auch auf die Stimme der Kirche hören muß."

Nicht lange nachdem diese Nachrichten bekannt wurden (schon einige Tage bevor das neue Jahr begann, am 27. Dezember 2017) -und nachdem die offizielle Nachrichten-website der Deutsche Bischofskonferenz vom Statements Marx´ berichtete, kam der jetzt breit diskutierte Aufruf für eine Segnung homosexueller Paare heraus. am 10. Januar in einem Interview vom Vizepräsidenten der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück.
Bode stellt fest, daß es wichtig wäre, diese ganze Sache zu diskutieren und fügt hinzu:
"Wir haben über die Frage nachgedacht, wie man auf differenezierte Weise mit einer  Beziehung zwischen zwei homosexuellen Personen umgehen solle [...] Gibt es da nicht so viel Positives, Gutes und Richtiges, daß wir gerechter sein müssen?

Nur drei Tage später, am 13. Januar, veröffentlichte die Website der Deutschen Bischofskonferenz Katholisch.de ein Interview mit Professor Benedikt Kraneman, einem Liturgie-Fachmann an der Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Kranemann ist auch Berater der Deutschen Bischofskonferenz. In diesem Interview vom 13. Januar stellt dieser deustche Professor freiheraus fest, daß es soweit "in der Katholischen Kirche noch keine wirkliche theologische Diskussion darüber gegeben hat, in welcher rituellen Form eine solches erlösendes Versprechen von Gott- weil es das ist, wofür ein Segen steht-für solche [homosexuellen] Paare ausgedrückt werden könnten.

Kranemann fügte hinzu, daß "ich es theologisch problematisch finde. wenn man den Segen von der moralischen Beurteilung menschlichen Verhaltens abhängig macht"
Um dieses Argument zu unterstützen, bezog er sich auf das Segnen von Autos "wo die Fahrer einen Segen empfangen, unabhängig davon, wie sie fahren".
Nach Kranemann ist die Segnung eines homosexuellen Paares nicht notwendigerweise ein erster Schritt, der dann zum Sakrament führt. "Segen sind vielfältig; manche führen zu den Sakramenten, andere nicht."


Zwischendurch ein bißchen Musik

"Der Großmogul" gebändigt in einem Violinkonzert

            

Father Raymond Blake spricht auch....

und ebenfalls über die Fliegende Trauung ...und wie wir vermuten mit der Ironie der Verzweiflung.
Cum grano salis- daß alles eben doch nicht improvisiert war, wie wir jetzt wissen.....
Hier geht´s zum Original bei st.marymagdalenblog:  klicken 

"Wäre er ein Priester meiner Diözese, würde ich sicherstellen, daß er suspendiert wird und sich in seinem Alter aus den offiziellen und pastoralen Funktionen zurückzieht." war die Reaktion eines gewissen Generalvikars auf die Trauung des chilenischen Paares durch den Papst, nachdem ich in den sozialen Medien folgendes veröffenticht habe:
"Nächsten Donnerstag, 15:00 bis 16:00 traue ich im Waitrose Gin Korridor jeden er kommt, alle sind willkommen."

Das war nicht ernst, aber der Generalvikar war es. er folgte mehr oder weniger Ed Peters Linie, daß die Trauung sehr wahrscheinlich ungütig war, aus pastoraler Sicht hält er das für sehr gefährlich.
In seiner Diözese, sagte er, gäbe es zumindest einige Priester und Diakone, die dem Papst folgen würden und Paare trauen, die an ihrer Haustür auftauchen, ohne Papiere, wie z.B: daß sie zur Ehe oder sogar zur Taufe berechtigt sind und ohne große, wenn überhaupt irgendeine Vorbereitung.

Aber es wäre leicht, das als negativ zu betrachten, zu spekulieren, daß da jemand nach Aufmerkamkeit hungerte als er ein Kind war, das Beispiel unseres Hl. Vaters bietet unendliche Möglichkeiten. Man stelle sich vor!

Jede Diözese sollte ein Amt für Liturgische/Pastorale/ Kanonische Phantasie haben.

Stellen Sie sich vor. Sie würden im Theaterviertel in London oder New York  leben und hätten Priester, die im Wettbewerb mit Jonglieren, Straßenmagiern stehen, der den Leuten, die für Karten anstehen, freie Eheschließungen anbietet.
Stellen Sie sich die "Figaros Hochzeit" mit echten Trauungen vor!
Stellen Sie sich vor, daß Romeo und Julia wirklich getraut werden.
Stellen Sie sich ein "zwei für eine" Angebot in Ihrem örtlichen Supermarkt vor! Zwei Paare in einem Durchgang.
Stellen Sie sich die Mögichkeiten eines Flughafenkaplans vor, Sie könnten Leute trauen, wenn sie am check-in warten, oder wenn sie am Gepäckband stehen!
Stellen Sie sich die Massentrauung vor, die beim nächsten Glastonbury-Festival stattfinden könnten.

Stellen Sie sich in meiner Diözese einen Verkehrsstau auf der M25 in der Nähe von Gatwick vor, ein Priester der in Zeremonialmantel und Rettungsweste auf und ab wandert und allen und jedem Trauungen anbietet.


"Bist du sicher? Ja? Und du sicher? Gut, amen!" Tosatti kommentiert die "fliegende Trauung"

Auch Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae "Pezzo Grosso"  die "fliegende Eheschließung" durch Papst Franziskus kommentieren, die zusammen mit der harschen Abweisung der chilenischen Mißbrauchsopfer als "Verleumder " die Presseberichte und die öffentliche Meinung beherrschen.
Inzwischen mehren sich die Hinweise, daß die Trauung im Fluge schon länger geplant und keineswegs so spontan war, wie es den Anschein hatte.
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"PEZZO GROSSO (niedergeschlagen) SPRICHT VON EINEM " HOCHGRADIGEN IRRTUM". WIR WISSEN ALLE WORAUF ER SICH BEZIEHT..."

Ich muß sagen, daß ich das erwartet habe. Nachdem ich Bilder von der vom Pontifex während des Fluges zelebrierten Eheschließung gesehen habe, von der Vatican-PR-Maschinerie wiedergegeben, verbreitet und kommentiert - und sicher auf ganz andere Weise von den sozialen Medien. habe ich mir gesagt: mal sehen, ob Pezzo Grosso mir jetzt schreibt?
Und tatsächlich, die einige Überraschung war, daß er das so spät getan hat.Ich hatte schon gestern Nachmittag eine Reaktion erwartet.
Daß er niedergeschlagen ist.
Auf dem Foto zusammen mit den beiden Eheleuten -Glückwunsch, Glückwunsch- steht der omnipräsente Pater Anronio Spadaro und macht "capoccella" (?) wie man in Rom sagt. Der Jinn des Papstbildes.

Lieber Tosatti!
Im Corriere della Sera lese ich, daß der Pressesprecher des vaticanischen Pressebüros (wie sehr beweinen wir Joaquin Navarro Vals!!) erklärt, daß der Papst "eine Überraschungstrauung" zelebriert hat. Die Tageszeitung berichtet, daß sie schon zivil getrut wurden (2010?) und zwei Kinder haben, sich aber wünschen, kirchlich zu heiraten.
Sie haben gute 7 Jahre für die Entscheidung, das zu tun, gebraucht, haben aber das Flugzeug mit der kirche verwechselt, vielleicht weil sie zum Bordpersonal gehörten und solche komplexen Unterscheidungen nicht machen konnten. ...
Dann erzählt der Pressesprecher, daß die vom Papst benutzte Formel für die Eheleute war:
"Bist du sicher? Ja? Und du sicher? "  Gut, Amen.

Freitag, 19. Januar 2018

Father Hunwicke spricht

über die "fliegende Hochzeit" während des Fluges von Papst Franziskus von Chile nach Peru.
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"....men.....de..." (was immer das heißen mag ?)

"Einerseits ist es sehr gut, daß PF ihnen icht einfach gesagt, daß alles gut sei. Seine Tar macht bewundernswert klar, daß sie getraut werden mußten, weil sie trotz ihrer Zivil-Ehe de facto nicht verheiratet waren. Exzellent. Natürlich wird er sich zuvor zur Seite genommen und sie vom Akt des Ehebruchs absolviert haben, bevor er ihre Zustimmung zum Hl. Sakrament der Ehe entgegennahm.
Was gibt es da nicht zu mögen?

Andererseits fühlten sich die Kirchenrechtler unwohl über diese Flugzeughochzeit,Das interessiert mich alles doppelt, weil ich kürzlich, am 2. und am 14. Januar energisch gegen den augenschinleich verbreiteten Glauben einiger Superhyperüberpapalisten (wörtlich) argumentiert, daß der Römische Pontifex - weil er das Gesetze macht und davon dispensieren kann.- über dem Gesetz steht.

Und falls uns versichert würde, daß PF- wenn er X tut, sich selbst vom Gesetz X dispensiert, würde ich die Konsequenzen dieser Sichtweise als ausgesprochen beunruhigend betrachten...fast wie die Nazi-Einstellung, daß der Wille des Führers oberstes Gesetz ist. Das alles würde den häßlichen Gedanken aufkommen lassen, daß "ich der Papst bin und alles tun kann."

Das ist er in der Tat und das kann er in der Tat nicht.

Gott segne das Paar! Und ihn auch!

Ich frage mich, ob die Journalisten wahrnehmen, daß sie kanonisch frei sind zu heiraten und herumzuschnüffeln, um die Fakten über das Tun Gottes herauszufinden, das siean erster Stelle daran hinderte, in gebotener Form zu Heiraten. Ein Erdbeben war es...."

Quelle: liturgicalnotes. Fr.J.Hunwicke

Papst schockiert Chile, indem er die Mißbrauchsopfer beschuldigt....

Nicola Winfield kommentiert auf der news-website AP-NEWS und zitiert dabei Peter Prengaman and Eva Vergara von Associated Press- die irritierende Äußerung des Papstes zur Barros-Affäre.
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"PAPST SCHOCKIERT CHILE: ER BESCHULDIGT DIE OPFER DES EXUELLEN MISSBRAUCHS DER VERLEUMDUNG"

"AP-news, eine amerikanische website, berichtet abschießend noch einmal über den Staunen erregenden Umgang von Papst Franziskus mit den Opfern sexueller Übergriffe durch Angehörige des Klerus während seines gerade beendeten Chile-Besuchs.

Der Pontifex hat die Opfer von Chiles berüchtigstem Pädophilen der Verleumdung beschuldigt- was -wie die beiden Reporter schreiben- nicht so gut zum Ziel der Reise paßt, die Wunden des Mißbrauchsskandals zu heilen.
Weiterhin sagte der Papst, daß solange er keine Beweise für die Komplizenschaft Bischofs Barros´  sehe, die Beschuldigungen gegen ihn "nur Verleumdung" wären.

Diese Äußerung des Papstes habe die Chilenen schockiert und eine sofortige Zurückweisung  durch die Opfer und ihre Anwälte bewirkt.
Sie gaben an, daß ihre Glaubwürdigkeit ausreichend dadaruch legitimert sei, daß der Vatican 2011 Karadima zu einem Leben in Buße und Gebet verurteilte und eine Chilenische Richterin die Opfer für glaubwürdig befunden hatte, das Verfahren gegen Karadima aber einstellte, weil seine Taten, für die es nicht an Beweisen fehlte, verjährt waren.

Eines der Opfer, Juan Carlos Cruz, sagte: ":.Diese Leute sind wirklich verrückt und der Pontifex spricht von Wiedergutmachung an den Opfern. Nichts hat sich geändert und seine Bitte um Vergebung leer."
Auch im Alten Europa reibt sich der geneigte Leser verwundert die Augen ob solcher päpstlicher Baermherzigkeit, aber Sandro Magister hatte die Diagnose bei Settimo Cielo ja schon gestellt
 "Der doppelte Papst....."


Donnerstag, 18. Januar 2018

Fundstück

oder manche merken es etwas schneller, gefunden bei domradio.de klicken

Ein Vertreter der Volksgruppe der Mapuche in Chile hat nach dem Treffen mit dem Pontifex über dessen Rede so geurteilt: "Lau, doppelsinnig und ungenau"
Das trifft, wie wir nach bald 5 Jahren Pontifikat  inzwischen auch bemerkt haben auf viele, wenn nicht alle Texte des Papstes zu und ist für einen großen Teil der Verunsicherung und Enttäuschung vieler Katholiken verantwortlich (wo hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand inzwischen vom Schisma gesprochen wird).

"Das Treffen von Papst Franziskus mit Vertretern der Volksgruppe der Mapuche in Chile stößt nicht nur auf Lob. Ein prominenter Sprecher der Mapuche zeigt sich enttäuscht: "Der Vortrag des Papstes war ziemlich lau, doppelsinnig und ungenau."

Quelle: domradio.de

Catcontent - heute ausnahmsweise mal bei uns

Unser "Tweet zum Tage":


... und die Übersetzung zuerst: "Die vier Katzen vereint in Chile wg. Bergoglio"






Sieht ganz so aus, als ob sich die Aussage, dass beim "Urbi et Orbi"-Segen nur 4 Katzen anwesend waren, in Chile fortgesetzt hat. Die Veranstaltung für die Jugend lockte in Chile offensichtlich keine Massen mehr an ....

Father Hunwicke spricht....

auf seinem blog "liturgicalnotes" über den ökumenischen Charakter der "Filial Correction"
Hier geht´s zum Original:  klicken

                                           "ÖKUMENISMUS"  (1)
"Im Jahr 2017 gab es ein Stück wahre Ökumene, das weitgehend unbemerkt blieb."

"Eine kleine ..in der Tat winzige..Gruppe aus Klerikern und Laine haben gemeinsam eine "Filial Correction"  für Papst Franziskus formuliert, die ihm mit 40 Unterschriften demütig Anfang August überreicht wurde. Wie bei den Dubia gab es nicht einmal eine wegwerfende Bestätigung, daß sie von PF oder seinem Büro entgegen genommen wurde. Daher wurde entschieden, das Dokument zu veröffentlichen. Zu der Zeit hatten ungefähr 20 oder ein paar mehr Leute davon gehört und angeboten, auch zu unterschreiben.

Einer von ihnen war Seine Exzellenz Bischof Fellay.
2 Punkte:
1) Die Correctio bezieht sich auf das Lehramt der Kirche alles Zeiten, einschließlich sowohl dem des II.Vaticanums und dem der postkonziliaren Päpste als auch dem der vorhergehenden Jahrtausende.
Bischof Fellay hat wegen dieser Tatsache nicht die Nase gerümpft.

2) Die Autoren der Correctio Filialis haben sein Angebot angenommen, Sie haben das im vollen Bewußtsein getan, daß die böswilligen Hypersuperüberpapalisten, die PF umgeben, diese Ttsache nutzen würden,um fälschlicherweise zu behaupten, sie seinen "Kryptolefebvristen". Das ist die Sorte Schlamm, die diese Art Leute gern herumwerfen. ( sie haben das auch bei den Mönchen der FFI getan).

Ökumenismus neigt wie die meisten gesunden Dinge im Leben der Kämpfenden Kirche dazu, sich nicht auf die Weise, wie er erwartet oder vorhergesehen wird, zu zeigen.
Da waren alle dies professionellen Ökumeniker, die so gemütlich in Venetien und auf Malta zusammensaßen , um absichtlich zweideutige Erklärungen verbaler Einmütigkeit zu formulieren.
Aber der Gott der Überraschungen...JA! ...handelt anders.
Hier sind dann also Leute zusammen gebracht worden,  die nichts mit einander gemeisam hatten als ihre Liebe zum Heiligen Herzen Jesu und seiner Braut vereint zu einer freudigen Bestätigung des Depositum Fidei, der Tradition, die von den Aposteln weitergegeben wurde."

Quelle:liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

De Mattei:" Die Krankheit der zeitgenössischen katholischen Kirche ist der Minimalismus."

Roberto De Mattei meldet sich bei rorate caeli zu den unglaublichen Vorgängen in Turin  während der Weihnachtsmesse (das vorsätzliche und erklärte Auslassen des Credo-durch Don Olivero) und fordert Konsequenzen - sowohl von der Hierarchie als auch von den Gläubigen.
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"DER MINIMALISMUS, KRANKHEIT DES ZEITGENÖSSISCHEN KATHOLIZISMUS"
'In diesen Tagen kursieren auf den web-sites Italiens zwei Videos, die nachdenklich machen.
Das este gibt die Worte wieder, die während der weihnachtlichen Mitternachtsmesse von Don Fredo Olivero, Rektor der Kirche San Rocco a Torino gesprochen hat: "Wißt Ihr, warum ich das Credo nicht spreche? Weil ich nicht daran glaube."
Unter dem Gelächter der Gläubigen fährt der Priester fort: "Wenn jemand es versteht....aber ich- nach so vielen Jahren -habe verstanden, daß da eine Sache war, die ich nicht verstanden habe und die ich nicht akzeptieren wollte. Singen wir also etwas anderes, die die wichtigsten Dinge des Glaubens betreffen,"
Dann hat der Priester das Credo durch das Lied "Dolce sentire" aus dem Film "Bruder Sonne, Schwester Mond"

Das  Credo umfaßt die Glaubensartikel des Katholischen Glaubens. Einen dieser Artikel zu leugnen, stellt eine Häresie dar. Das Credo en bloc zu leugnen, stellt einen Akt öffentlicher Apostasie dar.
Und es im heiligen Augenblick der Messe zu leugnen, stellt einen nicht zu tolerierenden Skandal dar.

Der Priester hätte sofort entfernt,  a divinis suspendiert und exkommuniziert werden müssen.
Nichts davon ist passiert. Während die Medien die unglaubliche Nachricht weiter hervorsprudelten, war die einige Stimme der Kirche dazu, die von Don Salvatore Priola, Pfarrer und Rektor des Marienheiligtums von Altavilla Milicia, der in eines Predigt seinen Ärger über die Worte des piemontesischen Priesters ausdrückte- und seine Gläubigen und jeden Getauften aufgefordert, öffentlich auf diesen Skandal zu reagieren.

Ein Video zeigt sein leidenschaftlichen Wort "Brüder und Schwestern" sagte er " wenn ihr einen Priester Dinge sagen hört, die dem katholischen Glauben widersprechen. auch während des Messe- habt den Mut, aufzustehen und sagtr es dem Priester -auch während der Messe: das ist nicht erlaubt!
Es ist Zeit aufzustehen,wenn ihr etwas hört, daß solche Sachen die unserem Credo widersprechen, gesagt werden. Auch wenn ein Bischog sie sagt auch wenn ein Priester sie sagt. 
Steht auf und sagt ihm: Pater, Exzellenz, das ist nicht zuläsig.  Weil es ein Evangelium ist. Weil wir alle das Evangelium sind,  vom Papst abwärts sind wir alle das Evangelium."


Mittwoch, 17. Januar 2018

Tweet zum Tage

Das kann man glaub ich ganz unkommentiert stehen lassen:

Fundstück: vor 10 Jahren in Rom

Gefunden in der "Tagespost" anläßlich des 10. Jahrestages eines Eklats durch die römische Universität "La Sapienza" - deren Rektor sich bemüßigt fühlte, die Rede, die Papst Benedikt XVI zur Eröffnung des akademischen Jahres halten wollte, abzusagen. Josef Bordat hat den sehr lesenswerten Artikel mit dem Titel:   "Vor zehn Jahren: Der Eklat um die Rede des Papstes"  geschrieben.
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Hier ein Ausschnitt:

"Alexander Smoltczyk schrieb damals auf Spiegel Online: „Der Papst als neuer Galilei! 
Als Opfer einer laizistischen Inquisition. Die Antiklerikalen hatten exakt das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollten.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht einer kurzen Darstellung der wichtigsten Botschaften des Papstes. Es geht in der Rede um Vernunft, Wahrheit und Weisheit. Der Heilige Vater sieht seinen Auftrag im Hinblick auf das universitäre Leben darin, „die Sensibilität für die Wahrheit wach zu halten; die Vernunft immer neu einzuladen, sich auf die Suche nach dem Wahren, nach dem Guten, nach Gott zu machen und auf diesem Weg die hilfreichen Lichter wahrzunehmen, die in der Geschichte des christlichen Glaubens aufgegangen sind und dabei dann Jesus Christus wahrzunehmen als Licht, das die Geschichte erhellt und den Weg in die Zukunft zu finden hilft“.

Quelle: J.Bordat, "Tagespost"

Steve Skojec von 1P5 fragt: "Wann bekommen wir einen Vatícan, der von Erwachsenen geleitet wird?"

Steve Skojec kommentiert die Handhabung der Ploumen-Ordens-Affäre durch den Vatican und wundert sich. er läßt uns bei OnePeterFive an seinen Gedanken teilhaben. Und er ist ganz klar erkennbar not amused.
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"DAS PRESSEAMT DES HEILIGEN STUHLS HAT SEINEN UMGANG MIT DER PLOUMEN-AFFÄRE VERPFUSCHT. WANN BEKOMMEN WIR EINEN VATICAN, DER VON ERWACHSENEN GELEITET WIRD?"

"Während der letzten Tage haben wir eine Geschichte verfolgt, der es gelang, -trotz Ärger und Überdruss- quer durch die Katholische Welt immer noch die Gläubigen zu schockieren und beunruhigen.
Die Geschichte ist hier und hier dokumentiert, deshalb keine weiteren Details in diesem post.
Es genügt zu sagen, daß Lilianne Ploumen- eine vehemente holländische Pro-Abtreibungs-Politikerin, die ihrer Sache so ergeben ist, daß sie in sechs Monaten 300 Millionen $ für Familienplanung und Abtreibungsangebote rund um die Welt gesammelt hat, trotzdem den Orden des Hl. Gregors des Großen vom Vatican verliehen bekam.
Dieser Orden wird als "bevorzugte Ehrung zur Anerkennung besonderer und individueller verdienstvoller Dienste für die Kirche" beschrieben.
Außerdem ist es eine päpstliche Ehrung, die zumindest schließen läßt, daß der Papst seiner Verleihung zustimmt (sogar obwohl es aussieht, als würde seine funktionelle Verteilung  durch das Staatssekretariat erfolgen).

Ploumen ging dann herum und prahlte in den Medien, nachdem sie sie empfangen hatte, damit, daß sie sie vom Vatican bekommen habe, obwohl sie ganz sicher war, daß die von ihren Bemühungen zur
Förderung der Abtreibung wußten.  Sie lobte den Papst, wie fortschrittlich er sei, das getan zu haben.
Sie sagte, daß sie das als Bestätigung ihrer Arbeit sehe.

Der Vatican hielt mittlerweile sein eisernes Schweigen über die ganze Affäre durch, bis nach dem kombinierten Druck durch den Bericht des Lepanto-Institutes und von OnePeterFive (und anderen Quellen, die dann die Geschichte aufnahmen) - der den Vatican dazu veranlaßte, ein knappes Statement abzugeben. Gleich mehr zu diesem Statement.

Zuerst möchte ich feststellen, was ich belanglos, unprofessionell und-frei gesagt- kindisch finde. (Traurig aber überhaupt nicht überraschend).


Magister & der doppelte Papst. Welcher ist der richtige?

Eine wichtige und interessante Frage. Man mag sich nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn der Papa emeritus solche Aussagen über Mißbrauchsfälle gemacht hätte, ein (medialer) Lynchmob wäre das Mindeste gewesen. Aber was sagt das Sprichwort? Gottes Mühlen mahlen langsam....oder "Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen".
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"IN CHILE VERDOPPELT FRANZISKUS SICH SELBER. UND NIEMAND WEISS, WELCHES DER RICHTIGE IST. "

"Einige Tage vor der Ankunft von Papst Franziskus in Chile hat die Veröffentlichung eines Briefes an die chilenischen Bischöfe durch Associated Press seinen Besuch ziemlich komplizierter gemacht.

Dieser Brief stellt de facto eine authentische Denksportaufgabe darüber dar, wie Jorge Mario Bergoglio  über den größten Skandal denkt, der Chile in den vergangenen Jahren erschüttert hat- jenem, in dessen Zentrum ein Priester namens Fernando Karadima steht.

Der jetzt 87-jährige Karadima war jahrelang Pastor in Santiago, aber vor allem war er ein sehr populärer Erzieher und Anführer vieler junger Leute und Priester, von denen schließlich einige Bischöfe wurden.

2010 aber- offenbarten etliche seiner Schüler, daß er viele von ihnen sexuell mißbraucht hatte, als sie jung oder minderjährig waren. Der Hl. Stuhl kam schnell zu dem Schluss, daß diese Beschuldigungen wohl fundiert waren. Und am 21. Juni 2011 befand er Karadima für schuldig und ordnete an, sich in ein privates Leben in Buße und Gebet zurückzuziehen.

Danach wurden aber neue Beschuldigungen gegen drei Bischöfe erhoben, die in der Schule von Karadima erzogen worden waren und beschuldigt wurden, am  sexuellen Mißbrauch, den ihr Lehrer beging, teilgenommen zu haben.
Diese drei Bischofe waren:

Juan de la Cruz Barros Madrid,  wurde 1995 zum Weihbischof von Valparaiso geweiht und später Bischof von Iquique und gleichzeitig Militärbischof von Chile.

Tomislav Koljatic Maroevic, 1998 zum Bischof von Linares geweiht,

Horacio del Carmen Valenzuela Abarca, 1995 zum Bischof von Talca geweiht;

Der Hl. Stuhl eröffnete auch gegen diese drei Bischöfe eine Untersuchung und kam schnell zu dem Entschluss, sie von der Ausübung ihres Amtes zu entbinden.

Das ist das, was man de facto dem vor wenigen Tagen von Associated Press veröffentlichten Brief des Papstes entnehmen konnte.
Nach dem, was der Papst in diesem Brief schreibt, forderte der vaticanische Nuntius in Chile, Scapolo, Barros, den Bischof, der sich am nächsten zum Auge des Hurrikans befand, auf, zurückzutreten und ein Sabbatjahr einzulegen.

Der Nuntius ließ Barros auch vertraulich wissen- wieder nach dem, was der Papst schreibt- daß der selbe Schritt auch von den anderen zwei beschuldigten Bischöfen verlangt würde.

Barros aber schrieb in seinem Rücktrittsbrief, den er Ende 2014 an die Vatican-Autoritäten schickte, auch, was der Nuntius ihm vertraulich bzgl. der anderen beiden Bischöfe gesagt hatte. Und dieser Regelverstoß -schreibt der Papst in dem Brief- "hat alles kompliziert und blockiert".